Murnau bei einer Gästeführung erleben

© Tourist Information Murnau

 

Wie lange gibt es den Ort Murnau schon? Wie kam er zu seiner Bezeichnung als „Markt“? Und welche namhaften Persönlichkeiten stammen von hier? Diese und weitere Fragen werden unseren Gästen bei einer Führung durch Murnau beantwortet.

Wussten Sie schon, dass der Name „Murnau“ ursprünglich auf das Murnauer Moos („Mure“) und das Loisachtal („Aue“) zurückgeht? Aber es existieren noch viele weitere spannende Geschichten rund um den Marktort. Diesen können Interessierte gemeinsam mit unseren fachkundigen Gästeführerinnen bei einer Führung durch Murnau nachspüren.

Eine historische Führung durch Murnau

Gemütlich trudeln die Teilnehmenden am Murnauer Rathaus ein. Beginn der Ortsführung ist die Gegenwart. Die Gästeführerin verrät, was sich momentan in der Marktgemeinde tut, und was Land und Leute gerade bewegt. Dabei weist sie auf die prächtigen Rathausfresken und die Reise in die Vergangenheit beginnt.

Die Fassadenmalerei stellt die Mater Dolorosa und Ludwig den Bayern dar. Dieser kaufte den Markt Murnau im Jahr 1332 und übertrug ihn mit allen Einwohnern und Rechten dem Kloster Ettal. Als einziger Marktort im Gebiet des Klostergerichts bildete Murnau das damalige wirtschaftliche Zentrum der Region.

Doch bei der Führung durch Murnau gilt es, noch viele weitere Geheimnisse zu lüften. Die Teilnehmenden erfahren, was es mit der historischen Römerstraße oder der Mariensäule auf sich hat und vieles mehr. Die Ortsführung wird seit dieser Saison in den Sommermonaten dreimal die Woche – am Montag, Mittwoch und Sonntag – in der Winterzeit immer sonntags. So haben unsere Gäste zahlreiche Gelegenheiten, ihr Wissen über Geschichte, Kunst und Kultur zu vertiefen.

Vom Barock zum Expressionismus

Münter, Kandinsky und Co. sind nicht nur den Einheimischen, sondern auch vielen unserer Gäste bereits bekannt. Aber welche Künstlerlinnen und Künstler stammen noch aus Murnau? Das erfahren die Teilnehmenden beim Spaziergang durch Murnaus Kunstgeschichte. Hier lernen sie Murnauer Künstler wie Johann Michael Wittmer, dem die Nikolauskirche einige ihrer Fresken verdankt, oder Philipp Sporrer kennen, der mit Carl Spitzweg befreundet war.

Die Tourguides vermitteln darüber hinaus einen Einblick in die Architektur des Marktorts. So können die Besucherinnen und Besucher unter anderem Kandinskys Hauptmotiv, das Murnauer Schloß, aus nächster Nähe erleben.

Beide Führungen führen am Rathaus, der Mariensäule, der Kirche Maria Hilf, dem Hotel Post, dem Schloßmuseum und der Kirche St. Nikolaus vorbei. Sie lassen sich aber natürlich bei individueller Buchung an die Größe, Wünsche und Bedürfnisse der jeweiligen Gruppe anpassen.

Interessierte können sich bis einen Tag vorher zu einer Führung durch Murnau anmelden. Die Tour findet ab drei Teilnehmenden statt und ist auf 14 Personen (inklusive Kindern) beschränkt. Um sich ihre Plätze zu sichern, können die Teilnehmenden ihr Ticket online oder direkt vor Ort in der Tourist Information buchen.

 

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