Ausstellung im Rathaus Foyer

Kunst-Ausstellung von Birgit Schwarzenberger vom 2. - 31. Juli 2026

BRUCHSTÜCKE

Vom 2. bis 31. Juli 2026 zeigt Birgit Schwarzenberger im Foyer des Murnauer Rathauses ihre Einzelausstellung BRUCHSTÜCKE. Die Ausstellung öffnet eine Bildwelt aus Naturmotiven, Farbe und Struktur, in der Bibelverse sichtbar werden, die die Künstlerin auf ihrem Glaubens- und Lebensweg in den vergangenen Monaten besonders begleitet haben. 

Großformatige und zusammengesetzte Acrylwerke mit echten Magnolienblüten- und Gräserstrukturen sowie bereits von anderen Künstler:innen bearbeitete Leinwände geben den Arbeiten besondere Tiefe. Im Zentrum steht die Frage, wie aus Fragmenten Neues entstehen kann – voller Würde, Wandlung und Hoffnung.

Birgit Schwarzenberger lebt und arbeitet seit 2011 in Murnau. Seit 2016 widmet sie sich der Malerei, Objektkunst und Installation. Charakteristisch für ihre Arbeiten sind kraftvolle Farben, organische Strukturen und ungewöhnliche Perspektiven, die zu Meditation und Selbstreflexion einladen und dazu, den Blick über das Sichtbare hinaus zu weiten.

Zur Vernissage am 2. Juli 2026 von 16:00 bis 17:30 Uhr spielt die Pianistin Anna Berezhny ausgewählte, auf die Bilder abgestimmte Klavierstücke.
 

 

Die Besichtigung der Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses möglich:

Mo bis Fr  08:00 - 12:00 Uhr

Di            14:00 - 16:00 Uhr

Do           14:00 - 18:00 Uhr

Kunst im öffentlichen Raum

Wer in diesen Tagen durch Murnau geht, kann an vertrauten Orten Neues entdecken: Im Kulturpark und am Münter-Haus sind drei Kunstwerke aufgestellt worden, die den öffentlichen Raum für die Saison 2026 bereichern. Der Kunstbeirat hat sie im Rahmen der Initiative „Kunst im öffentlichen Raum“ ausgewählt, die der Markt Murnau dieses Jahr bereits zum zehnten Mal in Folge ausgeschrieben hat.

Im Kulturpark sind die Tierskulpturen ohne Titel von Ramona Bertl aus Altenau zu sehen. Die Holz-Stelen greifen die Nähe der Künstlerin zur Tierwelt und zum ländlichen Leben auf. Der Kunstbeirat würdigte die kunsthandwerkliche Qualität sowie den regionalen Bezug. Es war der Jury außerdem ein Anliegen, mit der Auswahl eine junge Künstlerin zu fördern und ihr eine Ausstellungsfläche im öffentlichen Raum zu geben.

Ebenfalls im Kulturpark wurde „Fau“ von Andreas Breitsamter aus Murnau aufgestellt. Die Skulptur überzeugte den Kunstbeirat durch ihre eigenständige Form und ihre dreidimensionale Wirkung. Die Jury hob insbesondere die Materialwahl vor, in der sich ein ausgeprägter Gestaltungswille zeige.

Am Münter-Haus ergänzt „Die Wäscheleine der Gabriele Münter“ von Susanne Winter aus Riegsee den öffentlichen Raum. Die Arbeit nimmt Bezug auf ein Holzschnittmotiv von Gabriele Münter und überträgt es in eine dreidimensionale Form. Der Kunstbeirat würdigte die originelle Idee, den gelungenen Bezug zum Standort und die interessante Materialwahl.

Alle drei Kunstwerke laden dazu ein, bekannte Orte neu wahrzunehmen und Kunst im Alltag unmittelbar zu erleben.