Ausstellung im Rathaus Foyer

Kunst-Ausstellung von Anne-Kristin Sturm vom 4. - 28. August 2026

Digitales Plakat zur Kunstausstellung von Anne-Kristin Sturm im August 2026 im Rathaus-Foyer in Murnau
© Anne-Kristin Sturm

“A bisserl gspinnert”

Die Künstlerin Anne-Kristin Sturm ist eigentlich für ihre großen und bunten Fotografien auf Aluminium bekannt. Doch diesmal zeigt sie etwas ganz anderes. Die Ausstellung trägt den Namen „A bisserl gspinnert“. 

Zu sehen sind Collagen, oft dreidimensional, wie immer sehr bunt, manche etwas schräg. Sie selbst sagt, sie habe alles verwendet, was ihr in die Finger kam und was ihr gefallen und Spaß gemacht hat. Perfektionismus wurde verbannt. 

In ihren Kunstwerken hat die 57-jährige aus Riegsee/ Hagen u.a. alte Retro-Tapeten, Barbie-Puppen, Teppiche, ausländische Devisen, viel Glimmer und Glitzer und viele viele Blumen verarbeitet. 

Wenn man sich die Ausstellung so betrachtet, könnte man sie auch „starke Frauen“ nennen. Kommen Sie vorbei, dann wissen Sie warum.

 

 

 

 

Zu sehen ist die Ausstellung vom 4. bis 28. August 2026 zu den Öffnungszeiten des Rathauses. 

Mo bis Fr   08:00 - 12:00 Uhr

Di 14:00 - 16:00 Uhr

Do 14:00 - 16:00 Uhr

Zur Vernissage am 6. August von 16:00 bis 17:30 Uhr können Sie die Künstlerin persönlich kennenlernen und mehr über die einzelnen Bilder erfahren. Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein. 
 

Kunst im öffentlichen Raum

Wer in diesen Tagen durch Murnau geht, kann an vertrauten Orten Neues entdecken: Im Kulturpark und am Münter-Haus sind drei Kunstwerke aufgestellt worden, die den öffentlichen Raum für die Saison 2026 bereichern. Der Kunstbeirat hat sie im Rahmen der Initiative „Kunst im öffentlichen Raum“ ausgewählt, die der Markt Murnau dieses Jahr bereits zum zehnten Mal in Folge ausgeschrieben hat.

Im Kulturpark sind die Tierskulpturen ohne Titel von Ramona Bertl aus Altenau zu sehen. Die Holz-Stelen greifen die Nähe der Künstlerin zur Tierwelt und zum ländlichen Leben auf. Der Kunstbeirat würdigte die kunsthandwerkliche Qualität sowie den regionalen Bezug. Es war der Jury außerdem ein Anliegen, mit der Auswahl eine junge Künstlerin zu fördern und ihr eine Ausstellungsfläche im öffentlichen Raum zu geben.

Ebenfalls im Kulturpark wurde „Fau“ von Andreas Breitsamter aus Murnau aufgestellt. Die Skulptur überzeugte den Kunstbeirat durch ihre eigenständige Form und ihre dreidimensionale Wirkung. Die Jury hob insbesondere die Materialwahl vor, in der sich ein ausgeprägter Gestaltungswille zeige.

Am Münter-Haus ergänzt „Die Wäscheleine der Gabriele Münter“ von Susanne Winter aus Riegsee den öffentlichen Raum. Die Arbeit nimmt Bezug auf ein Holzschnittmotiv von Gabriele Münter und überträgt es in eine dreidimensionale Form. Der Kunstbeirat würdigte die originelle Idee, den gelungenen Bezug zum Standort und die interessante Materialwahl.

Alle drei Kunstwerke laden dazu ein, bekannte Orte neu wahrzunehmen und Kunst im Alltag unmittelbar zu erleben.